Pokal till Dynapac med svart sockel, relieftext SEISMIC och röd båge på fjädrande topp

300 Pokale für Dynapac – mit einer federnden Spitze

Auftrag: 300 Pokale für Dynapac – mit einer vertikal federnden Spitze als Abbild der SEISMIC-Technik des Unternehmens.

Der Kunde und der Auftrag

Dynapac stellt Straßen- und Erdverdichtungsmaschinen her. Die SEISMIC-Technik des Unternehmens ermittelt automatisch die Resonanzfrequenz zwischen Walze und Untergrund und passt die Vibration in Echtzeit an – laut Dynapac mit bis zu 25 % geringerem Kraftstoffverbrauch als Folge. Unser Auftrag war es, 300 Pokale anzufertigen, die genau diese Bewegung verkörpern: etwas, das schwingt.

Die Lösung: Ein Pokal, der sich bewegt

Der Pokal ist schichtweise auf einem schwarzen Sockel mit dem Firmennamen in Reliefoptik aufgebaut. Oben befinden sich zwei Bügel – ein schwarzer und ein roter –, die die Walze repräsentieren. Der obere Teil ist auf einer S-förmigen Feder montiert, wodurch die Spitze vertikal federt: Drückt man sie nach unten, schwingt sie wieder zurück. Das ist keine Dekoration, sondern der gesamte Sinn des Objekts, und das war auch der schwierigste Teil, um ihn in einer Serie von 300 Exemplaren exakt hinzubekommen.

Das Material: semiflexibel, nicht weich

Die Feder erfordert ein Material, das nachgibt und in die Ausgangsposition zurückkehrt, ohne schlaff zu werden. Die Wahl fiel auf ein semiflexibles Material – deutlich härter als TPU –, das eine Federung mit Rückstellung bietet, anstatt sich nur zu biegen. Das richtige Gefühl lag nicht allein im Material, sondern in der Geometrie: Wir passten die Dicke der Feder in Schritten von 0,1 mm an und testeten so lange, bis Federweg und Kraft sich richtig anfühlten. Zu dünn ergab eine schlaffe Spitze, zu dick ergab eine Spitze, die sich kaum bewegte.

Alle 300 Pokale wurden mit einem Mittel nachbehandelt, das das Finish bewahrt, sodass die matte schwarze und rote Oberfläche über die gesamte Serie hinweg gleichmäßig bleibt.

Die Herausforderungen bei beweglichen Teilen in Serie

  • Wiederholbare Federung. Alle 300 Pokale müssen sich gleich anfühlen. Federweg und Kraft müssen in einem engen Bereich liegen, sonst merkt der Empfänger sofort, dass sich die Pokale unterscheiden.
  • Ermüdung statt Einmalfestigkeit. Eine Feder, die hunderte Male heruntergedrückt wird, darf sich nicht verformen oder brechen. Das bestimmt sowohl die Materialwahl als auch die Herstellungsrichtung der Teile.
  • Iteration in Zehntelmillimetern. Wenn die Funktion in der Geometrie liegt, sind 0,1 mm der Unterschied zwischen richtig und falsch. Das erfordert physische Muster und nicht nur Simulationen.
  • Die Oberfläche ärzt... [wait, Die Oberfläche ist das Produkt.] Ein Pokal wird aus der Nähe in der Hand begutachtet. Matte Oberfläche, scharfe Kanten und der Relieftext im Sockel müssen in der gesamten Serie stimmen – daher die Nachbehandlung.

So arbeiten wir bei Aufträgen dieser Art

  1. Konzept und CAD. Wir gehen von der Idee aus – hier „unsere Innovation zeigen“ – und entwickeln die Geometrie in CAD.
  2. Muster und Feinabstimmung. Physische Exemplare zum Anfassen und Spüren der Federung, bei denen die Geometrie in Zehntelschritten angepasst wird, bis die Funktion sitzt.
  3. Serienfertigung. Kleinserie ohne Formwerkzeuge, wodurch 300 Exemplare mit einer Spezialfunktion wirtschaftlich machbar werden.
  4. Nachbehandling, Montage und Lieferung. Teile, Oberflächenbehandlung, Montage und Qualitätskontrolle im selben Fluss.

Was das über Kleinserien aussagt

300 Exemplare sind eine schwierige Stückzahl: zu viel für reine Handarbeit, zu wenig für Formwerkzeuge. Genau hier punktet die werkzeuglose Kleinserienfertigung – zudem lassen sich Funktionen wie eine federnde Spitze einbauen und unterwegs feinabstimmen, was ein Formwerkzeug teuer oder unmöglich gemacht hätte.

Haben Sie ein Projekt mit beweglichen Teilen, eine Serie im Hunderterbereich oder eine Idee, die ein physisches Objekt werden soll? Fordern Sie hier ein Angebot an – oder erfahren Sie mehr über Kleinserien ohne Formwerkzeuge und Prototypenfertigung.

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